Quiche mit Sommergemuese
Juli 17, 2018
Sommersalat mit Wassermelone
Juli 17, 2018

Eingekochte Tomatensoße aus dem Backofen

Endlich gibt es wieder fruchtig-frische Tomaten in Deutschland! Wir verraten euch, wie ihr sie in Form von allerbester Tomatensoße für Pastasoßen und Suppen haltbar macht.

Zutaten 3 kg reife Tomaten (gerne süße Cocktailtomaten darunter, für das Aroma)
2 Zwiebeln
4 große Knoblauchzehen
Ein Bund selbst gemixte mediterrane Kräuter (Thymian, Rosmarin, Salbei, Oregano)
5 TL Olivenöl
Salz und frisch gemahlener Pfeffer
Zubereitung
  1. Backofen auf 180 Grad vorheizen.
  2. Tomaten waschen und in Stücke schneiden – diese dürfen ruhig etwas gröber sein. Auch die Zwiebeln und den Knoblauch Wüfel schneiden und alles in eine hohe Auflaufform geben. Anschließend die Kräuter in Stücke zerrupfen und zu den Tomaten geben. Das Ganze wird dann mit Salz und Pfeffer gut gewürzt und mit Olivenöl übergossen und anschließend gut durchgemischt.
  3. Nun kommt die Auflaufform für 1,5 Stunden bei 160 Grad Umluft in den Backofen.
  4. Nachdem die Auflaufform wieder aus dem Ofen ist, können die Kräuter entfernt werden und die Tomatensoße anschließend in einem Mixer püriert werden.
  5. Nun die möglichst noch sehr heiße Tomatensoße in zuvor abgekochte Gläser füllen und den Deckel fest verschrauben. Beim Erkalten entsteht dann ein Vakkuum, welches dafür sorgt, dass die Tomatensoße kühl gelagert einen Monat haltbar ist. Wem ein Dampfgarer oder ein Einkochtopf zur Verfügung steht, kann durch das bekannte Einkochen die Haltbarkeit nochmals deutlich verlängern. Wir stellen die Gläser nochmals für 30 Minuten bei 100 Grad und 100% Luftfeuchtigkeit in unseren Dampfgarer und lassen dort anschließend langsam abkühlen. Somit ist die Tomatensoße bei uns über ein halbes Jahr haltbar, obwohl dieses "Lebensalter" bei uns keine Tomatensoße erreicht.
  6. Tipps:
    - Je nach Gusto kann zu den Tomaten auch noch etwas Rotwein oder Sahne geben.
    - Wenn man keinen Mixer zur Hand hat kann man auch das Ganze durch die flotte Lotte drehen. Somit sind dann auch nicht die Tomatenkeren und die Tomatenhaut in der Soße, sodass eine Konsistenz von passierten Tomaten entsteht.